Remote

Remote-Work bei dev5310

Mobiles Arbeiten ist das Buzzword der New Work-Generation. Einschlägige Studien zum Home-Office-Trend, die wachsende Anzahl an Co-Working-Spaces & im (Strand)Café arbeitende Digitale Nomaden belegen das wachsende Bedürfnis der Arbeitnehmer nach mehr Freiheit und Flexibilität an ihrem Arbeitsplatz.

Laut einer Studie der Bitkom e.V. bieten aktuell 4 von 10 Unternehmen in Deutschland (39%) ihren Mitarbeitern die Möglichkeit an, aus dem Homeoffice zu Arbeiten. Zusätzlich erwartet jedes 2. Unternehmen in Deutschland einen weiter steigenden Homeoffice-Trend in den nächsten Jahren.¹ (Stand 01/2019)

Unsere Checkliste: Was macht ein gutes Remote-Setup aus?

Auch bei dev5310 leben wir täglich in unseren agilen Entwicklungsteams das mobile Arbeiten. Denn unsere Kunden sitzen nicht (immer) am gleichen Standort wie wir.

Der Remote-Ansatz gibt uns die Freiheit als Unternehmen zu wachsen und dabei nicht gleich mit dem gesamten Team in ein größeres Büro umzuziehen, sollten wir neue Remote-Mitarbeiter einstellen.

Die Remote-DNA gehört bereits seit unserer Gründung fest zur Unternehmenskultur, so dass wir uns als "remote natives" bezeichnen. Von Beginn an sind unsere Entwicklungs-Prozesse & unser Tech-Setup dezentral organisiert. Dabei hinterfragen wir regelmäßig unsere Tools & Workflows und optimieren uns.

90% der Team-Meetings & Abstimmungen mit unseren Kunden finden bereits remote statt. Unsere Scrummasterin Annika Fröhlich hat unsere täglichen remote-Challenges und Learnings zu einer kompakten Checkliste zusammengefasst.  


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Remote-Work ist erst dann erfolgreich, wenn das Setup auf Mitarbeiter, Teams & das Unternehmen maßgeschneidert wird.

Unsere Scrummasterin Annika begleitet unsere Entwicklungsteams täglich remote & vor Ort bei Ihren Aufgaben


Learnings für eine bessere Remote-Kultur in agilen Teams

  1. Ein Laptop am Frühstückstisch ist noch kein Arbeitsplatz:
    Auch das Homeoffice kann seine Tücken haben. Der eine läst sich vom Kühlschrank ablenken, die andere von Ihrer Katze. Jeder sollte sich fragen - was brauche ich zum Remote arbeiten? Was lenkt mich ab? Was motiviert mich? Wohin kann ich mich zurückziehen, wenn ich ungestört am Meeting teilnehmen möchte?
     
  2. Isolation ist der größte Remote-Office-Killer:
    Wer alleine arbeitet, fühlt sich vielleicht mal vom Rest des Teams ausgeschlossen. Gemeinsame Rituale helfen uns dabei, die Isolations-Falle zu vermeiden. Das kann z.B. ein morgendlicher Check-in im Teamchat sein (Wer ist wo, wer arbeitet woran?), oder ein gemeinsames Gadget, wie das gleiche Kaffeetassendesign der Kolleg/innen im Büro. Ein strukturierter Meetingkalender & Tagesablauf (Daily, Refinement, Kunden-Feedback-Call etc.) geben dem Remote-Team zusätzlich einen festen, verbindlichen Rahmen. Aber auch wenn die Remote-Arbeit gut funktioniert - regelmäßige face-to-face Teamevents sind unverzichtbar und schaffen Nähe & gemeinsame Erlebnisse. 
     
  3. Investiere in Deine Remote-Teamkultur:
    Je genauer das Remote Mindset & -Setup bei jedem Teammitglied als kleinstes, gemeinsames Element verankert sind, desto reibungsloser klappt Remote Work anschließend gemeinsam auf der Teamebene. Neue Mitarbeiter werden bei uns mit einem gezielten Onboarding in die bestehenden Kommunikationstools (wie Slack & Microsoft Teams) und Remote-Prozesse eingeführt. Ein regelmäßiges "Inspect & Adapt" hinterfragt, ob das Team mit dem aktuellen Setup & Prozessen glücklich ist, oder ob es Punkte gibt, die dringend optimiert werden sollten. 
     
  4. If one is remote, all are remote:
    Am Anfang standen wir z.B. im Retrospektiven-Meeting alle um einen Laptop herum. Der Kollege auf Remote-Seite war irgendwann schrecklich frustriert, weil er nur die Hälfte verstanden hat und nur schwer zu Wort gekommen ist. Bei uns klinkt sich seitdem jeder von seinem eigenen Rechner ein, um im Remote-Meeting keine Subkulturen erzeugen. Seitdem sind unsere Meetings viel fokussierter und 
     
  5. Let your management support you:
    Unerlässlich ist, dass das ganze Unternehmen die Remote-Werte unterstützt und vor allem die Führungsebene seinen Mitarbeitern vertraut und Freiräume schafft, mobiles Arbeiten für sich auszuprobieren und durch einen gemeinsam im Team definierten Rahmen zu etablieren.
     
  6. Binde den Kunden in Deine Remote-Prozesse mit ein: 
    Auch unsere Kunden arbeiten übergreifend remote mit unseren Teams zusammen. Über den gemeinsamen Teamchat hat der Kunde einen direkten Zugriff aufs Entwicklungsteam und kann bei Bedarf ohne Zwischenkanäle seine Support-Fragen stellen. Wir empfehlen eine gesunde Mischung aus regelmäßigen Vor-Ort-Terminen und remote-Meetings. 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Quelle:

¹ Pauly, Bastian & Busch, Christoph [2019-01], Berlin: Bitkom e.V.:
Vier von zehn Unternehmen setzen auf Homeoffice